Green Tech entwickeln: Ansatzpunkte für mehr Nachhaltigkeit

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Nachhaltigkeit wird zukünftig eine zunehmend wichtige Rolle bei der Entwicklung von Produkten und Systemen spielen. Dementsprechend neu muss sich zukunftsorientiertes Systems Engineering aufstellen und Aspekte wie Energieeffizienz, Verwendung umweltfreundlicher Materialien, Abfallminimierung und Wiederverwendbarkeit einbeziehen müssen. 

Grüne Technologien sind heute omnipräsent, man begegnet ihnen mittlerweile in so gut wie allen Lebensbereichen – Tendenz weiter steigend. Denn einer Studie zufolge rechnen Green Tech-Unternehmen in Deutschland bis 2025 mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 9,9 Prozent. Von 2020 bis 2030 wird sich das Marktvolumen mehr als verdoppeln, nämlich auf 856 Milliarden Euro*.

Gute Aussichten also für Unternehmen, die Green Tech-Lösungen anbieten. Nicht nur private Verbraucher, sondern auch Unternehmen werden sich bei ihren Kaufentscheidungen zunehmend von Energie- und Ressourceneffizienz leiten lassen. Nachhaltigkeitsaspekte werden künftig mehr denn je über langfristigen Markterfolg entscheiden. Das gilt auch für elektronische und mechatronische Produkte. Denn diese werden häufig unter Einsatz knapper Ressourcen und mit hohem Primärenergieaufwand hergestellt.

Systems Engineering meistert Komplexität von Nachhaltigkeitsprojekten
Für Produktdesigner und -entwickler bedeutet das, dass sie ihre Arbeit künftig konsequent auf Nachhaltigkeitsaspekte hin ausrichten müssen. Dies gilt insbesondere auch für das Systems Engineering, das durch seinen interdisziplinären und strukturierten Ansatz perfekt dazu geeignet ist, dieser Komplexität gerecht zu werden.

Denn Systems Engineering ist eine Methodik, die in der Lage ist, den Entwicklungsprozess genau an den Produktanforderungen auszurichten. Am Ende steht ein Produkt, das mit minimalen Ressourceneinsatz hergestellt wurde und auf allen Ebenen nachhaltiger ist – ökologischer, ökonomischer und sozial verträglicher.

3 Ansatzpunkte für mehr Nachhaltigkeit
Ansatzpunkte gibt es bei der Produktentwicklung gleich mehrere, meint man es ernst mit mehr  Nachhaltigkeit:

  • Produktdefinition und -design
  • Auswahl von Technologien und Materialien
  • Lebenszyklus der Produkte

Steht man am Anfang dieses gewollten ökologischen Umbruchs in der Produktentwicklung, wird man nicht umhinkommen, alle drei Aspekte in das neue Entwicklungskonzept zu integrieren. Es liegt dabei nahe, dass die Definition und das Design des geplanten nachhaltigen Produkts den Anfang machen.

Die Herausforderung: das Produkt so zu gestalten,
dass es

  • auf Langlebigkeit ausgelegt ist
  • sich leicht reparieren lässt
  • aus umweltfreundlichen und eventuell sogar recyclebaren Materialien besteht
  • unter Verwendung umweltfreundlicher Technologien hergestellt wird

Eine Herausforderung besteht dabei darin, dass nachhaltige Materialien und Technologien oft teurer sind als herkömmliche, und dies zu höheren Produktionskosten führt. Das liegt unter anderem daran, dass sie bisher eher selten eingesetzt werden – und folglich in geringen Stückzahlen hergestellt, was mit höheren Preisen verbunden ist. Beispiele dafür sind die Nutzung alternativer Energieversorgungen oder der Einsatz spezieller Fertigungstechnologien.
Produkte, die auf nachhaltigem Weg hergestellt werden, sind deshalb derzeit häufig teurer als konventionell produzierte. Weitere kritische Faktoren, die der Herstellung eines umweltfreundlichen Produkts entgegenstehen, sind die Rohstoffverfügbarkeit und die Produktionskosten.

Nachhaltigkeit zieht sich folglich über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg: Entwurf, Materialauswahl, Herstellung, Wartung und im Idealfall auch Wiederverwertbarkeit. Dementsprechend komplex mutet die Umsetzung des ersten nachhaltigen Produkts für viele Unternehmen an.

>> Bald geht es weiter mit Teil 2 - bleiben Sie dran!


* Studie „GreenTech Made in Germany“* https://www.mhp.com/en/insights/what-we-think/g

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