Fachbeitrag aktuell: Rauscharme Netzteile optimieren Bildqualität in der Medizintechnik

 

Der Einsatz von Flachbilddetektoren, die unter anderem bei bildgebenden Systemen in der Röntgentechnik verwendet werden, erfordert die Integration möglichst störungsfreier DC-Spannungsquellen. Nur so wird sichergestellt, dass Aufnahmen durch Störungen nicht „verrauscht“ werden.

 

Egal ob Voruntersuchung, geplanter Eingriff oder Not-OP: Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren, wie zum Beispiel durch einen Computertomografen (CT) erstellten 3D-Bildern, verschaffen sich Mediziner ein möglichst realistisches Bild vom Inneren des Patienten für eine möglichst genaue Diagnose. Digitale Bildverarbeitung ist dabei heute Standard. Dennoch gibt es Schwachpunkte. Durch sensorbedingtes oder durch Spannungsquellen bedingtes Rauschen kann es zu einer Unschärfe oder Kontrastminderung in der gesamten Aufnahme kommen und damit zu Spielraum für Interpretationen in der Diagnose. Probleme können bei der Bildqualität auftreten, da bei den digitalen Detektoren keine Bildverstärkungstechnik integriert ist und das Aufnahmesignal im Vergleich zu auftretendem Rauschen zu schwach ist.

 

Dieses Signal/Rausch-Verhältnis (signal to noise ratio) beschreibt das Verhältnis der bildgebenden Anteile zu Störsignalen wie Rauschen. Ein hohes Signal-zu-Rauschverhältnis erreicht man nur, wenn das elektronische Rauschen der Ausleseschaltungen minimiert wird. Ziel ist daher die Reduktion des elektronischen Rauschens im digitalen System auf ein Minimum. Das gelingt zum Beispiel durch den Einsatz von rauschärmeren Elektronikkomponenten.

 

Messfehler: Schaltnetzteile als Rauschverursacher

In der Messtechnik wird zwischen statischen (zufälligen) und systematischen Messfehlern unterschieden. Die statischen treten in der Bildgebung durch Rauschprozesse auf, alternativ Photonenrauschen oder Rauschen der verwendeten Elektronikkomponenten. Letzteres kann durch den Einsatz hochwertiger Komponenten stark reduziert werden.

 

 


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